Laut Medienberichten lag der August 2010 mit seinen Niederschlagsmengen 80% höher als im Durchschnitt.

Leider bekamen wir die Auswirkungen zu spüren. Das Regenwasser der letzten zwei Wochen konnte nicht schnell genug im Boden versickern und stieg soweit an bis es uns durch die Bodenplatte ins Haus hinein kam.

Am schlimmsten war es am Treppenabgang vom Wintergarten / Türe zum Keller und in der Gästetoilette. Ich vermute, dass durch das Öffnen vom Fundament ( Verlegung der neuen Abwasserrohre ) das Wasser wie in einem Flussbett vom Wintergarten bis in die Gästetoilette floss. Dort konnte es nicht durchs Mauerwerk ( von außen isoliert ) und drückte sich hinter der Gästetoilette nach oben raus.

Am 30.08.2010 war es sehr schlimm. Von morgens 09:30 Uhr bis abends 21:00 Uhr wurde abgepumpt. Dann endlich stieg kein Wasser mehr in den Keller. Schlimmer kann es doch wohl nicht werden!?!

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Es geht weiter:

13.11.2010: Es wurde schlimmer ! Nach stundenlangem Regen wurden um 12:03 die ersten feuchten Stellen am Boden der Gästetoilette gesichtet. Minuten später kam das Wasser auch schon durch und stieg sehr schnell an. Die Bohrmaschinenpumpe lag schon bereit und nun wurde 9 Stunden !! lang im 5-Minuten-Rhythmus abgepumpt.

Am Treppenabgang vom Wintergarten schoss das Wasser auch nur so aus den Fugen heraus. Gott-sei-dank floß es hier von selbst in den Abfluss.

Ab ca. 21:00 Uhr konnten wir in den 10-minütigen Rhythmus, am 14.11.2010 gegen 06:00 Uhr in den 15-minütigen Rhythmus und gegen 12:00 Uhr in den 20-minütigen Rhythmus wechseln.

Geschlafen haben wir abwechselnd. Alle 2,5 Stunden wurde gewechselt, bis die Nacht vorbei war.

Gegen 06:00 Uhr morgens hörte der Regen auf. Das Wasser kam aber immer noch in den Keller. Dieses ließ zum Glück immer mehr nach. So dass wir kurz nach 18:00 Uhr das abpumpen einstellen konnten.

Fachfirmen waren mit unserem Problem, wie auch wir, sichtlich überfordert. Sie erschienen erst gar nicht oder schüttelten vor Ort fassungslos den Kopf. Rechnungen wurden dennoch ausgestellt ( Man war ja vor Ort und hat sich das Problem ja angesehen)

Guter Rat, auch wenn man ihn nicht erhält, ist eben teuer.

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Es geht weiter:

Dezember 2010: Nun ja. Als erstes haben wir die Firma AVH aus Bergheim beauftragt im Boden der Gästetoilette einen Ablauf einzubauen. Somit könnte das nächste eindringende Wasser von selbst wieder in die Kanalisation ablaufen. Ruckzuck war der Einbau auch geschehen ( siehe auch Bilder auf:  http://www.manni288.de/haus/sanierung-05.html

Damit war aber das eigentliche Übel vom aufsteigenden Wasser nicht beseitigt. Um auch dieses anzugehen beschlossen wir im Boden vom Kellerabgang Wintergarten einen Pumpensumpf einzubauen.

Die Idee war folgende: Im Boden am Ende vom Treppenabgang wird eine große Spießwanne eingesetzt. Diese ist selbst mit Löchern versehen, so dass Aufsteigendes Wasser von unten in die Wanne rein laufen kann. Damit kein grober Schmutz ( Erde usw. ) mit in die Wanne kommt, ist von unten eine Filtermatte drunter montiert. In die Wanne wird eine Schmutzwasserpumpe eingesetzt, die, wenn das Wasser hoch genug gestiegen ist, es in den Abwasserrohre pumpt.

Also ran ans Werk. Nachdem der Betonboden geöffnet worden ist musste der Einlauf Platz machen für die Spießwanne. Nachdem das Abwasserrohr bis zur Türe frei gelegt worden war wurde das Abwasserrohr mit einer Säge gekürzt.

ÜBERRASCHUNG: Nachdem herausnehmen des abgesägten Abwasserrohrstücks, fiel mir seitlich das Ende eines Tonrohres auf, welches waagerecht verläuft und seitlich aus dem Boden ragt. Auf der anderen Seite befindet sich auch eins.

Sollte hier das Wasser herkommen ??? Möglich ist dieses und es würde vieles erklären. Nur woher kommen das Rohr und welchen Zweck hat / hatte es??

Wir beobachteten dass aus den Rohrenden „kleine“ Mengen an Wasser herauskam. Unsere Vermutung: Eine alte Drainageleitung. Wenn diese beim Bau des Hauses rund um das Haus verlegt worden ist, könnte es sein, dass beim Sanieren / Dämmen der Kelleraußenwände bzw. beim Anlegen der neuen Drainage / Drainagesickergrube an der linken vorderen Hausecke, dort die alte tönerne Drainageleitung beschädigt worden ist, so dass in der Sickergrube anstehendes Drainagewasser rüber zum Fundament vom Kellerabgang fließt.

28.12.2010: Bei momentanem Tauwetter ( Es liegt viel Schnee & Temperatur liegt etwas über 0°C ) werden ca. alle zwei Stunden etwa 30 Liter Wasser aus dem Pumpensumpf gepumpt.

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April 2011: Das wahre war es nicht mit der Spießwanne und dem Eimer. Durch das Wasser, welches erst einmal im Eimer ansteigen musste, wurde der Boden herum auch feucht. Um dieses zu vermeiden kam die Spießwanne samt Eimer wieder raus. Um Platz für den Schwimmer zu schaffen, wurde das Pumpenloch oval vergrößert. Abgedichtet wurde der gesamte Pumpensumpf mit einem Harz. So bleibt bei  anstehendem Wasser der Boden trocken.

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Bericht wird fortgeführt.

 

Hier Bilder vom Geschehen:

 

16.08.10 leichte

Feuchtigkeit

kommt durch.

27.08.10 schon mehr

 Wasser kommt hoch.

Mit Lappen gearbeitet.

30.08.10 Pumpen

ist angesagt 

Schon niedriger.

Ohne Worte

Dennoch ist

der ganze

Kellerboden nass !

VIDEO 1

VIDEO 2

VIDEO 3

13.11.2010- 12:03

Es geht wieder los ;-(

Noch schlimmer

Wasser, Wasser, ….

Immer mehr

14.11.2010 – 18:04

12.2010 Handeln ist . .

angesagt !

1x Große Spießwanne

Löcher rein

Filtermatte drauf

Mit VA-Draht befestigt

Ist immer noch . .

. . .Wasser im Boden

ÜBERRASCHUNG ! !

Der Übeltäter ??

Gegenüber . .

. . geht es weiter.

Da kommt . .

Wasser raus !!

Hier sieht man . .

 . . es besser

Rechts = trocken ?

Vertiefung für Pumpe

Abgedichtet . .

.. zum Keller hin.

Es wird langsam.

Ansicht von oben

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12:13:18

12:32:14

12:56:12

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12:59:40

12:59:46

 Modifiziert

Wir berichten weiter

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